Klasse 4b: Ideen für den Kirchplatz

Die Rheinpfalz berichtete in ihrer Ausgabe vom 26.02. über die Ideen zur Umgestaltung des Kirchplatzes in Hochspeyer. Die Kinder der Klasse 4b von Frau Witte hatten gemeinsam mit dem Arbeitskreis drei Modelle angefertigt, die am 24.02. präsentiert wurden:

Baumhaus und Hängematten
Hochspeyer: Ideen für den Kirchplatz gesammelt und vorgestellt

Der zwar günstig im Ortsmittelpunkt gelegene, aber zum Verweilen wenig attraktive Kirchplatz in Hochspeyer soll im Rahmen einer Spielleitplanung zu einem Mehrgenerationenplatz werden. Welche Ideen dazu bisher zusammengekommen sind, wurde am Montagabend im Ratssaal vor rund 70 Personen vorgestellt.

Ziel ist neben der Ideensammlung bei allen Generationen besonders die gemeinsame Umsetzung, die die Menschen zusammenrücken und ihnen Verantwortung für das Selbstgeschaffene bringen soll. Das war die Vorgabe des Ortsgemeinderates am Ende des Jahres 2012. Mit den Vorarbeiten wurden Planer Norbert Schäfer vom Ingenieurbüro Stadt und Natur in Klingenmünster beauftragt sowie als pädagogischer Begleiter und Moderator Martin Theodor vom Beratungszentrum für Kommunale Kinder-, Jugend-, Bürgerinnen- und Bürgerbeteiligung (Kobra) in Landau (wir berichteten).Das Ergebnis stellten sie am Montag vor. Die Arbeit des sehr engagierten Arbeitskreises lobte Ortsbürgermeister Hans-Norbert Anspach (SPD) ebenso wie die aktive Mithilfe von Kindern, Jugendlichen und Eltern. Schüler der vierten Grundschulklasse hatten ihre Ideen und Vorschläge in drei Modellen dargestellt und erläuterten sie auch selbst. Paula, Lisa und Svenja hatten unter anderem an einen Barfußpfad, ein Baumhaus und für die Kleinsten an einen Sandkasten gedacht. Jan und Jonah wünschten sich einen Tunnel, einen Steg mit Bachblick und einen Pavillon für die Erwachsenen. Schaukeln, Seilbahn und Lagerfeuer fanden den Gefallen von Kai, Michael und Lucas. Allen Entwürfen gleich war der Wunsch nach viel Grün, Sitzmöglichkeiten, wenig Einsehbarkeit und damit Versteckmöglichkeiten.

Von den Jugendlichen hatte der Ortsbürgermeister erfahren, dass sie Vogelnestschaukeln und Hängematten interessieren. Die Anwesenden regten auch Toiletten an sowie einen Platz für Hunde, einen Rundweg um das 1500 Quadratmeter große Gelände, Hügel und Laubengänge durch Weiden, ein Kneippbecken und Öffnungszeiten, die die Nachtruhe gewährleisten.

Die Erwachsenen, vor allem auch die Anwohner, fanden die Vorschläge sinnvoll. Umgetrieben wurden aber alle Zuhörer von der Frage nach der weiteren Pflege und der Verantwortlichkeit sowie dem zu befürchtenden Vandalismus. Etliche Beispiele der Zerstörungswut in und um Hochspeyer wurden aufgezählt. Anspach stellte die Frage in den Raum: „Wollen sich 98 Prozent der Bevölkerung zwei Prozent Zerstörern beugen?“ Daher soll unter anderem der Einsatz von Überwachungskameras juristisch geprüft werden.

Die gewonnenen Einsichten und Anregungen dieser Vorstellung werden jetzt überarbeitet, überprüft und zu einem Entwurf zusammengefügt. Dann kommt auch der Finanzierungsplan mit den Fördermitteln des Umweltministeriums auf den Tisch. Danach wird laut Ortsbürgermeister Anspach zu einer neuen Vorstellung eingeladen. (ibr)

Hier noch ein paar Eindrücke zur Entstehung der drei Modelle:

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